Heilige Birma vom Südsee


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Info`s zur Birma


Die Heilige Birma – eine Katze mit himmlischen Augen und einer göttlichen Seele







Charakter

Das Wesen der Birma ist ausgeglichen und freundlich. Sie hängen sehr an den Menschen und suchen deren Nähe. Sie schmusen gerne und lieben es, gestreichelt zu werden und Aufmerksamkeit zu erhalten. Sie lieben die Gesellschaft, und sind sehr kinderlieb und deshalb die ideale Familienkatze

Unter all ihren "Lieben" gucken sie sich oft "ihren Menschen" heraus, zu dem sie ein besonders inniges Verhältnis entwickeln. Diesem Menschen folgen sie dann, hundeähnlich, auf Schritt und Tritt. Sie erwarten ihrerseits natürlich dann auch entsprechende Aufmerksamkeit.

Sollte man seine Birma, z.B. aus beruflichen Gründen, öfter über Stunden allein in der Wohnung lassen müssen, ist es zweckmäßig zwei Katzen zu halten. Ein Spielkamerad tröstet sie dann über die einsamen Stunden hinweg. Zu anderen Tieren haben sie ein sehr ausgeglichenes Verhältnis. Fremden Menschen gegenüber zeigen sie eine gewisse Gelassenheit.

Zusammengefasst kann man sagen, dass Birmas etwas ganz besonderes sind

— es sind eben "Heilige Birmas" — was sonst

Legende der Heiligen Birma

Um die Entstehung der Rasse Heilige Birma rankt sich folgende schöne Legende:

Vor ewiger Zeit lebte in einem Kloster am Lugh-Gebirge der ehrwürdige Priester Kattah-Mun-Ha. Er war der Ehrwürdigste von allen Priestern im Kloster und hatte sein Leben und Denken der Göttin der Seelenwanderung " Tsun Kyankzé" geweiht. Die Göttin hatte strahlend blaue Augen und es wird überliefert, dass durch sie jeder gläubige Mönch nach seinem Tod in einem Tier weiterlebt. Mun-Ha hatte einen Kater Namens Sinh, der ihm als Orakel diente und ein treuer Begleiter war. Sinh war rein weiß am Körper und hatte gelbe Augen, nur die Pfoten, die Ohren, die Nase und der Schwanz waren Braun wie die Erde welche sie berührten. Eines Tages wurden nun die um das Kloster gelegenen Dörfer durch Feinde aus dem Siam angegriffen, so dass auch Gefahr für die Kittah-Mönche und ihr Kloster entstand. In diesem Augenblick starb der ehrwürdige Mun-Ha und hinterließ die verzweifelten Kittah-Mönche, die nun ohne Großlama waren. Genau in diesem Augenblick geschah das Wunder der direkten Seelenwanderung; mit einem leichtfüßigen Sprung setzte sich Sinh, der Kater, auf das Haupt seines verstorbenen Herrn. Der Kater blickte der Göttin Tsun Kyankzé direkt in die Augen und plötzlich wurde sein Fell goldgelb und seine Augen erstrahlen in tiefsten Blau. Seine Pfoten jedoch, mit denen er seinen geliebten Herrn berührte, wurden zum Zeichen der Reinheit der Seele schneeweiß. Nun wandte Sinh seinen Blick zum Südtor und zu den Kittah-Mönchen. Diese verstanden ihn sofort, schlossen die Tür und waren vor den feindlichen Angreifern geschützt. Weitere sieben Tage blieb Sinh bewegungslos bei seinem toten Herrn sitze, dann starb auch er und nahm die Seele Mun-Ha mit sich ins Paradies. Nach weiteren sieben Tagen sollte aus allen Kittah-Mönchen der Nachfolger Mun-Ha`s gewählt werden. Alle Mönche versammelten sich, um Hilfe bittend, um die Götterstatur Tsun Kyankzé. Da kamen alle Katzen des Tempels herein, alle hatten goldgelbes Fell und blaue Augen. Als Zeichen ihrer Reinheit hatten alle die weißen Pfoten. Lautlos umringten sie den jüngsten aller Priester und bestimmten somit den Nachfolger des Mun-Ha´s.

Die Legende sagt: Stirbt eine heilige Katze im Kloster Lao-Tsun, so nimmt sie die Seele eines Kittahs mit ins Paradies. Wehe dem, der eine solche Katze tötet, er wird gequält und gepeinigt bis die Seele die in der Katze lebte ihm verzeiht.



Der offizielle Generalstandard der World Cat Federation (WCF)

Heilige Birma
Körper: Die mittelgroße Katze hat einen kräftigen Knochenbau bei gut ausgebildeter Muskulatur. Der Körper ist mittelschwer und leicht gestreckt. Die Beine sind kurz, die Pfoten breit und zart gerundet. Der Schwanz ist mittellang, von eleganter Form und fedrig behaart.


Kopf: Der Schädel bildet ein stumpfes Dreieck mit abgerundeten Konturen. Die Wangenknochen sind hoch gesetzt, die Wangen gut gerundet und die Stirn leicht gewölbt. Das Profil ist leicht geschwungen bei mittellanger römischer Nase und ausgeprägtem Kinn.


Ohren: Die Ohren sind mittelgroß, ungefähr so hoch wie breit am Ansatz, mit leicht abgerundeten Spitzen und guter Breite zwischen den Ohren.


Augen: Die Augen sind tiefblau, groß, aber nicht ganz rund, sondern leicht oval. Sie sind weit auseinander plaziert.


Fell: Langes bis halblanges Fell mit seidiger Textur und wenig Unterwolle. Im Gesicht sind die Haare kurz, werden aber länger auf den Wangen und gehen in eine volle Halskrause über. Auf dem Rücken und an den Flanken ist das Fell sehr lang.


Farbvarianten: Die Birma ist eine Point-Katze und in allen Pointfarben anerkannt.
cinnamon/fawn
seit dem 01.01.2009 sind diese Farben bei der Birmakatze offizell von der WCF (World Cat Federation) anerkannt!

Die Farbbeschreibungen sind der allgemeinen Farbliste zu entnehmen. Die Besonderheit der Birmakatzen sind die weißen "Handschuhe"und "Sporen". Als Handschuhe bezeichnet man die weißen Abzeichen an allen vier Pfoten,. Wesentlich ist vor allem die Gleichmäßigkeit und Symmetrie der Handschuhe, sei es zwischen den Vorderpfoten einerseits und den beiden Hinterpfoten andererseits; oder - noch besser - die Gleichmäßigkeit aller vier Pfoten. Das Weiß ist absolut rein; es kann an der Zehenwurzel oder am Gelenk enden. Es darf sich nicht auf das Bein erstrecken. Etwas längere Handschuhe an den Hinterpfoten werden toleriert. Als Sporen bezeichnet man die weißen Abzeichen an den Fußsohlen der Hinterbeine, die zu einer Spitze auslaufen. Sie sollen an beiden Sohlen gleichmäßig sein und enden möglichst mittig auf dem Mittelfußknochen.

Standard-Farben EMS-Code
seal-point SBI n
seal-tabby-point SBI n21
seal-tortie-point SBI f
seal-tortie-tabby-point SBI f21
chocolate-point SBI b
chocolate-tabby-point SBI b21
chocolate-tortie-point SBI h
chocolate-tortie-tabby-point SBI h21
blue-point SBI a
blue-tabby-point SBI a21
blue-tortie-point SBI g
blue-tortie-tabby-point SBI g21
lilac-point SBI c
lilac-tabby-point SBI c21
lilac-tortie-point SBI j
lilac-tortie-tabby-point SBI j21
red-point SBI d
red-tabby-point SBI d21
creme-point SBI e
creme-tabby-point SBI e21

Neu anerkannte Farben Farbschlüssel WCF
cinnamon-point 13c k
cinnamon-tabby-point 13c Tbk
cinnamon-tortie-point 13c kTP
cinnamon-tortie-tabby-point 13c TbkTP
fawn-point 13c fa
fawn-tabby-point 13c Tbfa
fawn-tortie-point 13c faTP
fawn-tortie-tabby-point 13c TbfaTP


Fehler: Fehler, die zur Disqualifikation führen können, sind weiße Flecken außerhalb der Handschuhe und Sporen sowie Teilpigmentierung des Nasenspiegels. Ebenso jede Neigung zum Schielen. Schwerwiegende Fehler sind Handschuhe, die über ihre normale Form hinauslaufen (Runner), zu kurze Handschuhe, Bauchflecken (Flecken in der Pointfarbe auf der Körperunterseite) und Fehlen der Spitze bei den Sporen. Leichte Flankenflecken und Streifen können toleriert werden. Die Gesamterscheinung darf insgesamt keine Ähnlichkeit mit der Perserkatze aufweisen, aber auch nicht in das andere Extrem verfallen und an eine Siamkatze erinnern.


Punkteskala:
Körper: 20 Punkte
Kopf und Augen: 20 Punkte
Handschuhe vorn: 5 Punkte
Handschuhe hinten: 5 Punkte
Sporen hinten: 5 Punkte
Gleichmäßigkeit: 5 Punkte
Schwanz: 10 Punkte
Fell: 10 Punkte
Körper- und Pointfarbe: 15 Punkte
Kondition: 5 Punkte





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